Systemvoraussetzungen für das neue „easyWLP“

Nachfolgend die easyWLP-System-Anforderungen an Hard- und Software, sowie an die benötigte Kommunikations-Infrastruktur:

Hardware-Anforderungen, System-Voraussetzungen:

Windows-Standard – PC:
ausgelegt auf Dauer-Betrieb (empfohlen: leistungsfähiger Marken-PC nach Industriestandard – eventuell verstärkte oder zusätzliche Lüfter – Kassen-PC läuft 7 Tage, 24 Stunden immer durch…).

System:
Prozessor (empfohlen): mind. Intel Core i5 (oder vergleichbar), oder Topleistung mit Intel Core i7 der 6ten Generation (leistungsschwächere Prozessoren sind ebenfalls möglich, gehen aber zu Lasten der Performance)

empfohlen: 4 GB RAM bei 32Bit-Betriebssystem, 8-16 GB RAM bei 64Bit Betriebssystem (geringere Arbeitsspeicher sind möglich, gehen aber zu Lasten der Performance)

2 getrennte Festplatten mit jeweils mind. 512 GB Speicherkapazität (für die automatische Datensicherung bei einer Single-PC-Lösung. Kommt eine Client-Server-Netzwerklösung oder eine Terminalserverlösung zum Einsatz, wird keine zweite Festplatte am Kassen-PC benötigt, die Sicherung erfolgt dann über das Netzwerk)). Hohe Performance im Datendurchsatz erreicht man durch Einsatz von SSD-Festplatten, sind aber doch noch um einiges teurer, als herkömmliche SATA-Festplatten.

CD-ROM-Laufwerk, ausgelegt als CD-Brenner-Laufwerk

19" TFT-Bildschirm oder größer (Auflösung: 1024 x 768 Pixel – 1600 x 900 Pixel wird ebenfalls unterstützt) – wahlweise kann auch ein Touchscreen-Bildschirm eingesetzt werden (Anmerkung: je nach Positionierungsmöglichkeiten auf der Ladentheke sollte der Bildschirm keine allzugroße "Hürde" zum Kunden darstellen. Daher notfalls lieber kleinere Bildschirme verwenden…)

mehrere USB II – Schnittstellen
Bei Einsatz eines externen Kundendisplays muss der PC auch über eine serielle COM: – Schnittstelle verfügen.

Standard-PC-Tastatur und Standard-Maus

alternativ ist auch ein Laptop möglich:
vergleichbare Ausprägung, wie oben beschriebener Standard-PC. Wird im Laden mit einer externen Standard-Tastatur betrieben, welche über USB an den Laptop angeschlossen wird (Empfehlung: Laptops werden eher weniger als primäre Kassen-PCs, sondern häufiger als zweite Arbeitsstation in einer Netzwerklösung eingesetzt…)

Betriebssystem:
Empfohlen: Windows 8.1 Professional mit aktuellen Service-Packs, (Windows 7, 8.0, XP, oder VISTA werden in der Professional-Ausprägung ebenfalls noch unterstützt – bei Neuinstallationen werden diese Betriebssysteme aber nicht mehr verwendet. – zum Teil hat Microsoft diese Betriebssysteme bereits abgekündigt und wartet sie nicht mehr).

Hinweis: ab Windows 8.1 werden auch Touchscreen-Funktionalitäten in der easyWLP-Kassenabwicklung unterstützt, sofern die dafür benötigte Hardware (Touchscreen-Bildschirm) beim Kunden vorhanden ist.

Windows 10 wurde mittlerweile ebenfalls aus Sicht vom easyWLP freigegeben. Etwaiige Betriebssystem-Umstellungen von Windows 7, oder 8 auf Windows 10 unterliegen aber nicht der Verantwortung des jeweiligen easyWLP-Betreuers, sondern obliegen der alleinigen Verantwortung des jeweiligen easyWLP-Kunden, welcher selbverständlich auch seinen örtlichen PC-Anbieter für diese Aufgabe heranziehen kann. Bei einer derartigen geplanten Systemumstellung ist aber dennoch der zuständige easyWLP-Betreuer rechtzeitig im Vorfeld zu informieren.

Netzwerk-Lösungen:
Das WLP ist auf folgenden Netzwerk-Plattformen lauffähig:

1. Peer-to-Peer-Technologie für die Vernetzung von bis zu 3 PCs: Bei einer geplanten Vernetzung von bis zu 3 PCs kann die Peer-to-Peer-Technologie (Windows-Workgroup-Vernetzung) gewählt werden. Diese Technologie stellt für die Weltläden die kostengünstigste und einfachste Variante dar (das komplette Netzwerk ist vom lokalen Anbieter schlüsselfertig zu installieren, die PCs anzubinden und Betriebsbereitschaft herzustellen).

2. Client-Server-Technologie für die Vernetzung von mehr als 3 PCs: Bei dieser Netzwerklösung wird eine klassische Client-Server-Technologie vorausgesetzt. Als Server empfehlen wir einen Windows 2008 oder 2011 SB (= Small-Business)-Server in der kleinsten Ausprägung. Hierzu empfehlen wir den Einsatz von 2 Festplatten (ab jeweils 500 GB), welche über RAID1 gespiegelt werden (das komplette Netzwerk ist vom lokalen Anbieter schlüsselfertig zu installieren, die PC-Clients anzubinden und Betriebsbereitschaft herzustellen).

3. Terminal-Server-Technologie: Eine Vernetzung über einen Terminal-Server in einem Rechenzentrumsbetrieb ist ebenfalls problemlos realisierbar, sofern keine automatische Kassenschublade angesteuert werden muss.

Anmerkung: um Performanceproblemen vorzubeugen, empfehlen wir, durchgängig mind. 1 GBit-Netzwerkkomponenten (Netzwerkkarten, Switche, …etc.) einzusetzen. Der Standard entwickelt sich mittlerweile bereits immer stärker zu 10 GBit-Netzwerkkomponenten. Zudem sollten netzintern keine dynamisch zugewiesenen, sondern fest eingestellte IP-Adressen verwendet werden.

Drucker:
Standard-Windows-Drucker nach freier Wahl (empfohlen wird ein Laserdrucker, da er von den Druckkosten her als der günstigste Drucker anzusehen ist). Der Drucker sollte über eine  eine USB II – Schnittstelle verfügen. Für Massenaussendungen empfiehlt sich auch die Option, Seiten doppelseitig ausdrucken zu können, wird aber vom WLP nicht vorausgesetzt. Beim Kauf ist auch darauf zu achten, dass die Stromversorgung und das Datenkabel mit geliefert werden. Im System eingerichtet und betriebsbereitschaft hergestellt wird dieser Standarddrucker vom Hardwarelieferanten.

Bondrucker (optional):
Als Bondrucker können wahlweise die POS-Drucker "EPSON TM-T20II" (= älteres und etwas langsameres Modell) oder das Topmodell "EPSON TM-T88V" jeweils mit einer USB-Schnittstelle eingesetzt werden. Diese werden zusätzlich zum Standard-Windows-Drucker angebunden, sofern der jeweilige Weltladen Bondrucke benötigt und wünscht (als MUSS ist dieser Bondrucker nicht zu sehen (Kosten), das Weltladenprogramm kann durchaus auch nur mit dem Standard-Windows-Drucker betrieben werden.). Beim Kauf ist auch darauf zu achten, dass die Stromversorgung, das USB-Datenkabel und eine ausreichende Anzahl von Bonrollen (80 mm Breite) mit geliefert werden.

Kassenschublade (optional):
automatische und zu oben genannten Bondruckern kompatible Kassenschublade, welche über den gewählten Bondrucker angesteuert wird. Beim Einsatz einer Kassenschublade ist somit einer der oben beschriebenen Bondrucker obligatorisch.

Etikettendrucker (optional):
Optional kann auch noch ein eigener Etikettendrucker (unterstütztes Modell: „
Zebra GC420T") angebunden werden, um Barcode-Klebe-Etiketten auszudrucken. Diese Barcode-Klebe-Etiketten (Standard-Ausprägung: B: 38 x H: 25 mm) werden in erster Linie beim Wareneingang eingesetzt, um die Artikel entsprechend auszuzeichnen (Artikelnummer, Artikelbezeichnung, Strichcode EAN-13, VK-Preis), sofern nicht ohnehin bereits eine ausreichende Mindest-Auszeichnung am Artikel angebracht ist. Beim Kauf ist auch darauf zu achten, dass die Stromversorgung, das USB-Datenkabel und eine ausreichende Anzahl von Etikettenrollen (Etikettengröße: 38x25mm) mit geliefert werden.

Handscanner:
Gute Erfahrungen gibt es mit dem Handscanner "Honeywell Voyager MS9520" mit USB-Schnittstelle. 
Ebenfalls gute Erfahrungen gibt es mit dem kabellosen Bluetooth-Scanner "
Honeywell Voyager 1202g".
Als alternatives Modell kann auch das Modell "Honeywell Voyager 1400g, PDF, 2D" verwendet werden, wenn der Scanner noch zusätzlich QR-Code-fähig sein soll – ebenfalls mit USB-Schnittstelle. 

optional:
unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) nach freier Wahl
externes Kundendisplay: JARLTECH Model: 8034, oder alternativ die EPSON-Modelle: DM-D110, DM-D210, oder DM-D500 (jeweils mit serieller COM: – Schnittstelle – dadurch kann auch ein Schnittstellenadapter von USB nach seriell notwendig werden)

sonstiges:
Kreditkarten-Terminal: vom WL-Programm werden alle Kreditkarten-Terminals unterstützt, welche nicht eine direkte PC-Anbindung benötigen.

Software-Voraussetzungen:

Internet:
vom jeweiligen lokalen Anbieter ist auch eine Internetanbindung einzurichten. Benötigt werden Internetbrowser, eMail-Account und Standard-FTP

Standard-Software:
Microsoft Winword
Microsoft Excel
eMail-Client nach freier Wahl
Internet-Browser nach freier Wahl
Antiviren-Programm nach freier Wahl mit Live-Update-Möglichkeiten übers Internet
Internet – Firewall nach freier Wahl

Fernwartungs – Software:
Teamviewer Host in der aktuellen deutschsprachigen Version (Einmal-Kosten: ca. € 150,00)

Runtime – Lizenz:
uniPaasS – Runtime – Lizenz in der aktuellen Version V 1.9 (Einmal-Kosten: ca. € 350,00 pro PC, auf welchem das WLP läuft)

Anmerkung: Die Fernwartungssoftware, sowie die uniPaaS-Runtime-Lizenz wird von A.Wenger kostenpflichtig beigestellt, installiert und schlüsselfertig eingerichtet. Die restlichen Software-Produkte werden vom jeweiligen lokalen Anbieter am PC installiert und ebenfalls schlüsselfertig eingerichtet.